Klassiker

Hier findet Ihr die klassischen Werke der führenden Köpfe der internationalen Arbeiterbewegung. Trotz ihres Alters sind sie heute teilweise aktueller denn je. Ein Lesen dieser Schriften lohnt sich auf jeden Fall!

 

Aus Anlass des Irak-Krieges, aber auch  im Hinblick auf die völkerrechtswidrigen Kriege in Jugoslawien, Afghanistan, sowie aller vergangenen Kriege des US-Imperialismus während der Phase des sogenannten "Kalten Krieges", veröffentlichen wir hier die Schrift von W. I. Lenin " Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus". Hier erläutert Lenin den gesetzmäßigen Zusammenhang zwischen imperialistischem Krieg und sterbendem Kapitalismus. Denn eins muss man sich immer vor Augen halten. Der Kapitalismus ist wie ein sterbender Patient, der nur noch mit lebensverlängernden Mitteln am Leben erhalten wird. Man kann sein Ende zwar hinauszögern, aber sein Ende kommt unausweichlich.

Wladimir Iljitsch Lenin: "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus"

  
 

 

Der Klassiker schlechthin. Das Manifest erschien im Februar 1848 als revolutionäres Kampfprogramm des Bundes der Kommunisten. Es ist das erste wissenschaftliche Dokument der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, in dem die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung dargelegt sind. Im Gegensatz zu den Verleumdungen und Utopien über den Kommunismus verkündet das Manifest die historische Mission der Arbeiterklasse sowie den Weg und das Ziel ihres Kampfes: Sturz der Bourgeoisie, Errichtung der politischen Macht der Arbeiterklasse, Aufbau der neuen, kommunistischen Gesellschaft.

"Dieses kleine Büchlein wiegt ganze Bände auf: Sein Geist beseelt und bewegt bis heute das gesamte organisierte und kämpfende Proletariat der zivilisierten Welt." (Lenin)

Manifest der Kommunistischen Partei
 
 

 

In diesem Werk werden die Lehre des Marxismus vom Staat und die Aufgaben des Proletariats in der Revolution dargelegt. Lenin weist nach, dass der Staat in der Geschichte immer ein Instrument einer Klasse zur Unterdrückung einer anderen war. So war es in der Sklavenhalter-, der Feudal- und auch in der kapitalistischen Gesellschaft. Erst der sozialistische Staat gewährleistet zum ersten Mal in der Geschichte die Herrschaft einer Mehrheit über eine Minderheit. Da die Arbeiterklasse nicht von der Ausbeutung dieser Minderheit leben kann, endet die Ausbeutung und damit ist im Kommunismus auch das Ende des Staats gekommen. "Der Staat stirbt ab." (Lenin)

Wladimir Iljitsch Lenin: "Staat und Revolution"

Diese in einer Gaststätte bei Niederlehme - südöstlich von Berlin - illegal durchgeführte Tagung war die letzte Plenartagung des ZK der KPD, die im faschistischen Deutschland stattfand und an der Ernst Thälmann teilnahm. Sein Referat nahm mehrere Stunden in Anspruch. Wie auf dem Januarplenum 1931 und dem Februarplenum 1932 behandelte er umfassend die Situation und alle wesentlichen Aspekte der Politik der KPD. Thälmann arbeitete die jähe Wendung heraus, die mit der Errichtung der offenen faschistischen Diktatur eingetreten war, gab aber bereits eine tiefgründige Analyse der grundlegenden Widersprüche und Schwächen dieses Regimes. Aus dieser Analyse leitete er sowohl die nächsten als auch die langfristigen Aufgaben zur Bekämpfung der Hitlerdiktatur ab, wobei er die Fragen des Massenkampfes, der Einheitsfront- und Bündnispolitik betonte. Er vertiefte die Behandlung der unmittelbaren antifaschistischen Kampfaufgaben, unterstrich deren relative Selbständigkeit, und er beleuchtete die Fragen des Weges zur politischen Macht der Arbeiterklasse differenzierter, als es bis dahin geschehen war. Insofern entwickelte das Referat nicht nur eine Orientierung mit weiter Perspektive, sondern auch Überlegungen, die sich in die geistige Vorbereitung des VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale und der Brüsseler Konferenz der KPD einfügen.

Ernst Thälmann: Aus dem Referat auf der Tagung des ZK der KPD im Sporthaus Ziegenhals